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Honig
Honigprämierungen:
Das Ergebnis der Honigprämierung aus 2009 wurde auf dem Honigtag des IRP am 24.10.09 in Neustadt/ Weinstraße bekannt gegeben und können rechts als PDF abgerufen werden.
(Die Liste der erfolgreich teilnehmenden Imker, die eine Medaille bekommen haben, anfügen; wird von Frau Jahraus geliefert; eine Pressenotiz dazu liegt vor; ein Foto der erfolgreichen Imker liegt vor; zur Auswertung und Bewertung der Ergebnisse liegt ebenfalls ein Text vor)
Aufgaben des Honigobmanns:
Der Honigobmann des Landesverbandes Rheinland–Pfalz ist für alle Belange zuständig, die sich im Zusammenhang mit der Produktion, der Ver- und Bearbeitung, der Vermarktung insbesondere aber mit der Qualität von Honig befassen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Qualität des Honigs gelegt, der mit dem Gewährstreifen des Deutschen Imkerbundes (DIB) vermarktet wird.
Beobachtung der Bekämpfung des Feuerbrandes in RLP:
Bekanntlich ist der Feuerbrand eine sehr gefährliche Bakterienkrankheit beim Kernobst. Sie ist bis heute leider nur mit streptomycinhaltigen Präparaten erfolgreich zu bekämpfen. Die Anwendung der streptomycinhaltigen Mittel wird von der staatlichen Beratung sehr streng überwacht und der Einsatz nur dann erlaubt, wenn das Prognosemodell MARYBLYT eine Anwendung beim Kernobst empfiehlt. In all den Fällen, wo eine Anwendung streptomycinhaltiger Mittel erfolgt ist, wird nach Absprache mit den Fachleuten des DLR in Rheinland-Pfalz (Neustadt/ Weinstraße) vom Honigobmann des Landesverbandes eine Probenahme von Honigen bei den Imkern organisiert, deren Bienen im Einzugsgebiet der Mittelanwendung Trachtflüge absolviert haben. Dieser Honig wird dann beim Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz auf Streptomycinrückstände untersucht. Sollten auch nur Spuren des Antibiotikums im Honig gefunden werden, wird dieser Honig aus dem Verkehr gezogen. Und durch unbelasteten Honig in gleicher Menge vom DLR in Mayen dem Imker kostenlos ersetzt. Bisher konnten in der Vergangenheit in den Verdachtsproben noch nie Rückstände an Streptomycin auch nicht in Spuren nachgewiesen werden. Informationen und Schulungen für die Honigobleute der einzelnen Imkervereine Alljährlich findet im Frühjahr eines jeden Jahres eine Informations- und Schulungsveranstaltung für die Honigobleute der einzelnen Imkervereine unseres Verbandes statt. Diese Veranstaltung wird vom Honigobmann des Landesverbandes organisiert und gestaltet. Hier werden alle Probleme und neuen Erkenntnisse des Jahres behandelt und erörtert. Dazu gehören auch die Ergebnisse der jährlichen Marktkontrolle zur Honigqualität in der Imkerpraxis.
Marktkontrolle des DIB:
Im Vergleich zur Deutschen Honigverordnung, die für alle inländischen und importierten Honige verbindlich ist, wird an die Qualität des Honigs, der im Glas und mit dem Gewährstreifen des DIB vermarktet wird, eine höhere Meßlatte angelegt, wa sich vor allem in einem niedrigeren Wassergehalt (nur bis zu 18 % Wasser) und einem nachgemessenen Invertasegehalt (mindestens 64 Enzymeinheiten pro Kg Honig) ausdrückt. Selbstverständlich unterliegt der Honig von allen Imkern, die ihren Honig im Einheitsglas des DIB vermarkten, einer einheitlichen bundesweiten Marktkontrolle, die vom DIB alljährlich organisiert und ausgewertet wird. Im Rahmen dieser Marktkontrolle überwacht und organisiert der Honigobmann des Landesverbandes die Probenziehung bei den vom DIB nach dem Zufallsverfahren ausgewählten Imkern seines Landes. In Problemfällen steht der Honigobmann dem Imker beratend zur Seite.